Welche Pille bei PMS?

Frage:
Welche Pille hilft bei dem Prämenstruellen Syndrom (PMS)?
Antwort:
Sehr viele Frauen leiden unter PMS, also verschiedenen Beschwerden, welche vor der Periode einsetzen und mit Beginn der Monatsblutung wieder aufhören. Eine gängige Methode zur PMS Behandlung ist die Antibabypille.

Oft wird dabei zur Yasmin Pille gegriffen.

Durch die Einnahme der Pille bei PMS werden nämlich Hormonspitzen verhindert, welche zu den typischen PMS Beschwerden führen. Eingesetzt werden sogenannte Mikropillen, also niedrig dosierte Kombinationspillen mit Östrogen und Gestagen. Welche Pille bei PMS am besten hilft, ist jedoch nicht ausreichend geklärt.

Antibabypille gegen PMS Beschwerden

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Das prämenstruelle Syndrom (kurz PMS) beschreibt eine Vielzahl an körperlichen und psychischen Beschwerden bei Frauen, welche Zyklusabhängig 4 Tage bis 2 Wochen vor der Monatsblutung auftreten.

Die PMS Symptome hören auf, sobald die Periode einsetzt.

Zu den PMS Symptomen zählen unter anderem:

  • Stimmungsschwankungen
  • Ödeme (Wasseransammlungen)
  • Müdigkeit, Erschöpfung und Abgeschlagenheit
  • Unterleibskrämpfe
  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Appetitlosigkeit oder Heißhunger
  • Durchfall und Übelkeit
  • Kreislaufbeschwerden
  • Antriebslosigkeit
  • Depressive Verstimmung
  • und vieles mehr

Am häufigsten wird die Yasmin Pille gegen PMS verschrieben.

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PMS – Ursachen & Behandlung mit Pille

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Während die PMS Ursachen zwar nicht ausreichend geklärt sind, kann mit Sicherheit gesagt werden, dass die Beschwerden auf die natürlichen Hormonschwankungen zurückzuführen sind und auftreten, wenn das Gestagen-Level am höchsten ist.

Beim Zyklus spielen vor allem die Hormone Östrogen und Gestagen eine wichtige Rolle. Vereinfacht gesagt, erreicht der Östrogenspiegel in den ersten zwei Wochen vor dem Eisprung seinen höchsten Punkt, danach sinkt er wieder ab. Beim Gestagen ist das andersherum: in den 2 Wochen nach dem Eisprung ist das Gestagen-Leven am höchsten, anschließend fällt es wieder ab.

Die PMS Beschwerden treten etwa 4 bis 14 Tage vor der Monatsblutung ein. Hierbei wird ein Gestagen namens Progesteron produziert. Gleichzeitig fällt der Östrogenspiegel ab.

Die sogenannte Mikropille kombiniert Östrogen mit Gestagen, weshalb sie auch als Kombinationspille bezeichnet wird. Durch die Einnahme der Pille werden diese Hormone kontinuierlich und im Falle von Einphasenpräparaten stets in gleicher Dosis an den Körper abgegeben.

Dadurch werden die hormonellen Schwankungen und somit auch die PMS Symptome geringer oder verschwinden ganz.

Als Einphasenpräparate werden jene Antibabypillen bezeichnet, bei denen jede Pille der Packung die gleiche Menge an Hormonen enthält. Dies ist bei den meisten Pillen der Fall.

Es gibt aber auch noch mehrphasige Pillen, bei denen die Hormonmengen der einzelnen Pillen in einer Packung variieren.

Die PMS Symptome und wie die Pille helfen kann

prämenstruelle Syndrom

Warum genau die Pille vielen Frauen mit PMS hilft, konnte – ebenso wie die Ursachen von PMS – noch nicht vollständig geklärt werden.

Ärzte gehen jedoch davon aus, dass die Linderung primär dadurch zustande kommt, dass durch die Einnahme der Pille der Eisprung unterdrückt wird.

Aber auch einzelne PMS Beschwerden können durch die Antibabypille behandelt werden. Unterleibskrämpfe zählen zu den häufigsten Symptomen von PMS.

Sie sind meistens auf das Hormon Prostaglandin zurückzuführen. Durch die Einnahme der Pille wird weniger Prostaglandin produziert, wodurch auch die schmerzhaften PMS Krämpfe zurückgehen.

  • Viele Frauen mit PMS leiden z. B. auch an starken Monatsblutungen.
Die Gestagene in der Pille führen zu einer Veränderung der Gebärmutterschleimhaut, was wiederum zu einer weniger starken Monatsblutung führt.

Welche Antibabypille gegen PMS?

Viele Frauen suchen danach welche Pille gegen PMS helfen kann und hoffen Antworten zu bekommen.

Bisher gibt es keine eindeutigen Hinweise, dass bestimmte Pillen besser bei PMS (Prämenstruelles Syndrom) helfen können als andere.

Eine Studie legt jedoch nahe, dass womöglich niedrig dosierte Kombinationspillen mit dem Gestagen Drospirenon besser gegen PMS helfen. Wie gesagt, gibt es hierfür jedoch nicht ausreichend Belege.

Zu diesen Kombi-Pillen mit Drospirenon zählen z. B.:

PMS – Pille durchnehmen?

Häufig wird die Mikropille ein Mal im Monat für 7 Tage ausgesetzt, in welcher es zu einer Periode-ähnlichen Blutung kommt. Bei dieser Einnahmepause verändert sich auch dementsprechend der Hormonspiegel, was wiederum zu diversen Symptomen führen kann.

Es gibt jedoch keine medizinische Notwendigkeit für diese monatliche Pillenpause. Es ist also auch möglich, die Pille im Langzeitzyklus durchzunehmen.

Weitere Informationen zum Langzeitzyklus finden Sie hier:

Wo erhalte ich eine Pille gegen PMS?

Niedrig eine dosierte Kombinationspille (Mikropille) bei PMS

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Wie jede Pille, so zählen auch die niedrig dosierten Kombinationspillen (Mikropillen) zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Um eine Pille gegen PMS zu kaufen, benötigen Sie also ein gültiges Rezept. Dieses können Sie auf dem üblichem Weg beim Gynäkologen erhalten und die Pille damit anschließend in einer örtlichen Apotheke kaufen.

Alternativ ist es auch möglich, das Rezept im Internet in einer Online Klinik zu beantragen. Insofern nichts gegen eine Verschreibung spricht, wird Ihnen von lizenzierten und EU-qualifizierten Ärzten ein Online Rezept ausgestellt.

Dieses Rezept wird von der Online Klinik an eine Versandapotheke weitergeleitet. Dort wird Ihre Pille dann mittels Expressversand bequem zu Ihnen nach Hause geschickt.

  • Kein Arztbesucht notwendig
  • Originale Antibabypillen
  • Bequeme Zahlungsmethoden (auch auf Rechnung)
  • Online Sprechstunde:

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Artikel vom 26. Juni 2019
Aktualisiert am 1. August 2019

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